Biografie von Helmut Niederdränk
Andreas Emil Helmut Niederdränk wurde am 23.07.1949 in Langenberg (Rheinland) geboren. Langenberg gehört als Stadtteil zu Velbert im Kreis Mettmann. Sein Vater Helmut Niederdränk war in Industriekaufmann und arbeitete als Abteilungsleiter in der Textilfabrik "Conze und Kolsmann". Die Mutter Emma Niderdränk, geborene Domnik, war Hausfrau. Helmut Niederdränk wuchs mit seinenm älteren Bruder Dirk Niederdränk auf, der für ihn auch die Vaterrolle übernehmen musste. Sein Brunder lebt heute (2026) in Liblar (Stadtteil von Erftstadt) im Rhein-Erftkreis. Der Vater spielte Trompete und sehr gut Klavier. Sein älterer Bruder Dirk hatte sechs Jahre Kavierunterreicht und spielte Akkordeon. Und so gab es oft Hausmusik in Langenberg, denn Helmut Niederdränk hatte auch zwei Jahre Klavierunterricht und spielte Akkordeon. Helmut Niederdränk ist in Langenberg in der Alten Kirche getauft und konfirmiert worden. Sein Konfirmationsspruch 1964 lautete: "Meine Kindlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit." (1. Johannes 3 , 18) Mit sechs Jahre ist er mit seinem Roller über die Straße gefahren, und wurde für einen Motorradfahrer zu einem Unfall. Er selbst hatte sich kaum verletzt. Helmut Niederdränk, wurde von allen der "Kleine Helmut" genannt, weil sein Vater ja auch Hemut hieß. Einmal kam er im Winter klitschnaß nach Hause, weil er auf em Eis im Hardenberger Bach eingebrochen war und nur mit Glück nicht ertrank. Helmut Niederdränk kletterte auch gern auf Baustellen umher. Das war für ihn wie ein Abenteuerspielplatz. Dabei war er auch einmal durch eine frisch eingezogenen Decke gefallen, hatte sich aber nicht groß verletzt.
Alte Kirche in Langenberg
Nach der Grundschule in Langenberg besuchte er die Realschule in Neviges (Stadtbezirk von Velbert) und begann danach eine Ausbildung bei der AEG für Elektrotechnik. Nach dem Grundwehrdienst bei der Bundeswehr begann er eine Raketenabwehrausbildung in Lich in Hessen und war zwei Jahre in El Paso in Texas. Helmut Niederdränk heiratete am 26.03.1971 in Dreierwalde die Bankangestellte bei der Deutschen Bank, Ingrid Bangert, aus Neviges im Kreis Mettmann. Dem Ehepaar wurden zwei Söhne geschenkt: Kai Niederdränk, geb.02.03.1976 und Frank , geb. 06.06.1979. Nach einer fliegerischen Ausbildung wurde er Pilot er Luftwaffe und übte in Kanada und Sardinien den Tiefflug.
Bundeswehrsoldat
Kameraden der Bundeswehr
Kampfjet der Bundeswehr
Hrlmut Niederdrämk spielt für seine Kameraden
Als Luftwaffenpilot musste er mit 40 Jahren in Pension gehen und suchte nun eine neue Aufgabe. Über viele Kontakte auch nach Ostdeutschland wurde er Versicherungs-und Immobilienmakler nach einem entsprechenden Abschluss. Dabei lernte er 1994 Heidi Maria Binder aus Rathenow kennen und lebte seither mit ihr zusammen. Als Maklerzentrum richtete er ein Büro in der Steinstraße 29 in Rathenow ein und fand mit seiner Lebensgefährtin 2000 ein kleines Grundstück an der Havel, wo er viel umbaute und sehr glücklich lebte. Heidi Maria Binder ist eine sehr schöne Frau mit einem großen Engagement für die sozial Schwachen. Sie hatte immer einen Menschen, um den sie sich kümmern musste und dem sie ihre Hilfe angedeihn ließ. Das war in der Natur ihres Wesens und dazu war sie noch ein perfekte Hausfrau und Köchin und bewirtete ihre Gäste immer mit ausgesucht köstlichen Speisen. Sie half ihm in der Agentur und betreute alle Kunden mit ihm gemeinsam. Sie war seit dem 10.01.2019 Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. und übernahm am 09.01.2020 das Amt der Schatzmeisterin. Mit Heidi Maria Binder fuhr er oft zum Karneval nach Köln und Düsseldorf und natürlich gern zum Oktoberfest nach München.
Heidi Maria Binder und Helmut Niederdränk auf dem Oktoberfest in München
Er hatte eine technische Begabung und war ein richtiger Bastler und Tüftler. Außerdem spielte er gern Klavier und konnte wunderbar singen. Ein kleines Motorboot lag auf der Havel für Ausflüge auf dem Wasser. Neben seiner Lebensgefährtin und seinen Söhnen beschäftigte er sich in seiner Freizeit viel mit seinem Hund George und war fast jeden Tag mit ihm viele Kilometer unterwegs. Er arbeitete eigentlich Tag und Nacht und hatte ein ausgeprägtes Pflichtbewußtsein. Er hatte Freude an seiner Arbeit als Versicherungskaufmann. In seiner Freizeit bastelte er gern und baute an dem kleinen Häuschen an der Havel, was man nur bauen konnte. Er hatte eine hohe technische Begabung und sah sofort, wenn irgendetwas falsch montiert worden war. Das Bauen und Basteln machte ihm Freude. Er hatte auch Geduld, um schwierigere Aufgaben zu lösen. 2016 musste er sich in Bernau einer Bypass-Operation unterziehen, was ihm ermöglichte sein Leben in gewohnter Weise fortzusetzen. Am 10.01.2019 trat er in den Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andras-Kirche in Rathenow e. V. ein und unterstützte den Wiederaufbau des Gotteshause mit vielen Spenden.
Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow (2026)
Helmut Niederdränk beteiligte sich am Gemeindeleben und sang und musizierte bei der Eröffnung der Weihnchtskrippenausstellung 2021 zur Freude aller Besucher. Er spielte auf dem Yahma-Flügel, den der Förderkreis für die Kirche angeschafft hatte, das Weihnchtslied
Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all`!
Zur Krippe her kommet in Bethelehems Stall.
Und seht ,was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.
Heidi Maria Binder und Helmut Niederdränk bei der Weihnachtskrippenausstellungseröffnung 2021
2026 erkrankte er an einer Virusinfektion, die am 13.04.2026 zum Tode führte. Die Familie beschloss statt Blumen und Kränze zu seiner Trauerfeier am 13.06.2026 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche um eine Spende für die neue Orgel in der Kirche zu bitten. Pfarrer Andreas Buchholz, mit dem er viele Jahre befreundet war, leitete die Trauerfeier.
von Dr. Heinz-Walter Knackmuß
während der Trauerfeier
am 13.06.2026
Spenden zum Gedenken an Helmut Niederdränk
für die neue Orgel
Förderkreis
IBAN: DE07160919940001070100
Kennwort: Helmut Niederdränk
1. Viola und Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Rathenow, 100,00 €
2. Sigrid und Holger Schiebold, Milow 25,00 €
3. Hartmut Fellenberg, Premnitz 50,00 €
4. Axel Teckemeyer, Rathenow 50,00 €
5. Maria Kropp, Dresden 50,00 €
6. Angelika und Ronald Kulke 50,00 €
7. Dr. Jörg Happel 100,00 €
8. Gabriele und Manfred Lenz, Rathenow 50,00 €
9, Norbert Ohst, Rathenow 200,00 €
10. Karl-Heinz Ryll 100,00 €
11. Gerlinde Neumeyer 50,00 €
12, Christel und Dirk Niederdränk, Erftstadt 50,00 €
13. Ingrid Kaminiski 30,00 €
14. Rosemarie Uhlich, Rathenow 100,00 €
15. Rosemarie Gerlach 200,00 €
16.Sylvia Damerau 30,00 €
17. Gabriele und Matthes Mustroph 30,00 €
18. Renate und Thomas Weisner 50,00 €
19. Renate Kolbe 40,00 €
20. Rainer Müller 20,00 €
21. Dr. Jörg Niederdränk 150,00 €
22. Heinz Hunold 20,00 €
23. Andreas Haake 100,00 €
24. Brigitte Regina und Detlef Körtge 50,00 €
25 Rosemarie und Lars Köppen 50,00 €
26. Dagmar und Jürgen Häsner 30,00 €
27. Roswitha Bautze 15,00 €
28. Brigitte und Heinz-Friedrich Krenzer 50,00 €
29. Iris und Uwe Hansen 50,00 €
30. Christel Frida Höll 20,00 €
31. Marita und Jürgen Bolcker 30,00 €
32. Gerlinde Stilcke 20,00 €
33. Heidi Hunold 20,00 €
34. Hanno Vetter 500,00 €
35. Petra Stenglein 30,00 €
36. Gundal Manuela Knack 30,00 €
37. Jörg Riermeier 50,00 €
38. Catarina Rönnert 30,00 €
39. KollekteTrauerfeier 15,00 €
40. Rosemarie und Klaus Baalhorn 50,00 €
41. Anastassija Kretschmer 30,00 €
42. Erika Schmidt, Rathenow 50,00 €
43. Katrin Stuckenberg 50,00 €
44. Kerstin Zink-Zimmermann und Ehemann Mario 80,00 €
45. Hannelore Reichelt, Premnitz 30,00 €
Summe 2955,00 €





