Silvia und Helmut Sankowsky spendete die Orgelpfeifen Nr. 857-858 am 8.4.2026
Silvia und Helmut Sankowsky aus Berlin verfolgen den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow seit vielen Jahren mit großem Interesse. Das Gotteshaus wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges noch von Brandgranaten getroffen und versank in Schutt und Asche. Das Infame an der Geschichte ist, dass 10 Tage nach dem Beschuss (28.04./29.04.1945) am 08.Mai 1945 der Frieden proklamiert wurde und alle Kampfhandlungen zu Ende waren. Erst nach der Einheit Deutschlands im Jahre 1990 war an einem kompletten Wiederaufbau der Kirche zu denken. Ein am 15.09.1996 von Dr. Heinz-Walter Knackmuß gegründeter Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. gelang es nach und nach das Wahrzeichen der Stadt Rathenow wieder zum Lobe Gottes aufzubauen. Der Förderkreis hatte bei seiner Gründung 47 Mitglieder und ist im Jahr 2026 auf 281 Mitglieder in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Finnland und Kanada angewachsen. Der letzteAbchnitt des Wiederaufbaus umfasste den Wiederaufbau der Kreuzrippengewölbe im Chrorraum, den Wiederaufbau von den Emporen in anderer Form und die Installierung einer Fußbodenheizung. Am 04.12.2023 hielt Thomas Weisner mit dem Vorstand des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche im Gotteshaus eine Andacht und erbat für den letzten Bauabschnitt Gottes Segen. 2016 war der Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ins Stocken geraten. Auf den Rat des damaligen SPD-Staatssekretärs für Kultur im Land Brandenburg Martin Gorholt ergingen Einladungen an die Bundestagsabgeordneten für die Region. Mit Hilfe der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler und Johannes Kahrs avancierte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu einem Denkmal von nationaler Bedeutung und erhielt 2023 von der Staatsministerin für Kultur und Medien 3,75 Mio. € Fördermittel vom Bund mit der Maßgabe, dass das Land Brandenburg die gleiche Summe an Fördermitteln ausreicht, sodass insgesamt 7,5 Mio. € für den Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieges völlig zerstörten Gotteshauses zur Verfügung standen. Die gute Nachricht erhielt der Geschäftsführende Pfarrer Andreas Buchholz in einem Schreiben vom 10.01.2019 von der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters mit dem Hinweis, dass das der Bundestag am 23.11.2018 so beschlossen hätte. Am 13.10.2023 überbrachte die Kulturministerin des Landes Brandenburg Dr. Manja Schüle persönlich den offiziellen Förderbescheid des Landes. Die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde beauftragte ein Architektenbüro mit der Vergabe der Aufträge und es musste auch ein Planungsbüro gefunden werden, dass die Verwaltung der Fördermittel übernahm. Dieses Büro verlangte 500.000,00 € für seine Arbeit. Da Hartmut Fellenberg in Brandenburg an der Havel 14 Mio. € Fördermittel bei dem Umbau des Pauliklosters erhalten hatte, brachte er genügend Erfahrungen mit, um die Aufgaben des Planungsbüros zu übernehmen und damit konnten die 500,000,00 € eingespart werden, denn er arbeitete natürlich ehrenamtlich. Unermüdlich führte er Gespräche mit dem Architekten, den Baufirmen, der Bundesregierung, der Landesregierung, dem Denkmalschutz, der Kirchengemeinde und der Kirchenleitung der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburgischen-schlesische-Oberlausitz. Und nun ist das Werk vollendet. Am 26.04.2026 um 10:30 Uhr wird die Kirche nach dem Ende des Wiederaufbaus in einem Festgottesdienst eröffnet. Der letzte Abschnitt des Wiederaufbaus ist also eine reine SPD-Geschichte. Die SPD hält, was sie verspricht. Daneben gibt es aber noch andere Projekte, die der Förderkreis unterstützt. Es fehlen noch eine neue Orgel in der Kirche und die Nachschnitzung der barocken Kanzel. Die neue Orgel soll 1,5 Mio. € kosten. Silvia und Helmut Sankowski spendeten am 08.04.2026 die Orgelpfeifen Nr. 857 - 858 (200,00 €). Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.
© Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 08.04.2026






