Eröffnung der Kirche nach dem letzten Abschnitt des Wiederaufbaus 26.04.2026
Am 26.04.2026 wurde die Sankt-Marien-Andreas-Kirche mit einme festlichen Gottesdienst 81 Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg in der Hülle komplett wieder aufgebaut. Die drei Kreuzgewölbe im Chor sind vollständig wiederaufgebaut worden. In der ganzen Kirche befindet sich eine Fußbodenheizung und es sind zwei neue Emporen aufgebaut worden. Es ist ein behindertengerechter Zugang vom Schiff zum Chor geschaffen worden. Zu der Andreaskapellle und zur Marienkapelle führt eine breite Treppe hinunter. Die Emporen reichen jetzt nicht mehr in den Chorraum hinein und haben nur noch eine Ebene. Vor der Zerstörng gab es eine Orgelempore separat und beide Seitenemporen führten in den Chorraum, die südliche Empore mit einer Unterbrechung für die barocke Kanzel. Eine Toilette wurde leider nicht eingebaut. Der Förderkreis dankt Gott für seinen Segen und allen Unterstützern und Förderkreismitgliedern für ihren Beitrag beim Wiederaufbau zum Lobe Gottes.
Dank an alle Bauleute (2023-2026)
Dank an das Kantorenehepaar für die Musik am
am 26.04.2026
Kantoren Therese Härtel und Stephan Hebold
bei den Zweischenmusiken
in der Grußwortstunde
am 26.04.2026
Liebe Therese, lieber Stephan, Rathenow, den 26.04.2026
ich möchte euch beiden im Namen des Förderkreises ganz herzlich danken für die wunderbare musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes zur feierlichen Eröffnung der Sankt-Marien-Andreas-Kirche am 26.04.2026. Bis jetzt habe ich fast nur begeisterte Menschen gesprochen, die ganz angetan waren von diesem festlichen Tag in der Kirche. Und ihr habt ja schon mit dem Konzept und mit den Proben und mit der Gewinnung von anderen Künstlern genug Arbeit gehabt. Es war einfach schön und es ist auch schön, dass fast alles aufgezeichnet wurde. Ich werde noch wochenlang damit zu tun haben. Ihr habt ja mit dem Gottesdienst, den Grußworten und mit dem Abschlusskonzert so viel zu tun gehabt, dass ihr sicher am Abend todmüde ins Bett gefallen seid. Mir hat euer Beitrag am besten gefallen, denn durch die Musik bekommt das ganze einen festlichen Rahmen und erhält den notwendigen Glanz. Manche haben von Bach im Gottesdienst geschwärmt und manche vom Abschlusskonzert. Mir hat alles gefallen und ich bin glücklich, dass die Eröffnung so gut gelungen ist. Wie ich bei der Moderation der Grußworten am Nachmittag schon sagte, bin ich froh, dass ihr beide als Kantoren nach Rathenow gekommen seid. Endlich mal normales Musikleben in der Kirche. Danke.
Ps. Und die Sänger der Kantorei sind von dir auch begeistert, liebe Therese. Und ich finde es auch gut, dass du, lieber Stephan, den Posaunenchor übernommen hast. Das musste auch mal gesagt werden.
Festgottesdienst zur Eröffnung der
Sankt-Marien-Andreas-Kirche
nach der letzten Phase des Wiederaufbaus
am 26.04.2026
3. Sonntag nach Ostern (Jubilate)
81 Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg konnte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow in einem Festgottesdienst feierlich wiedereröffnet werden. Von 2023 - 2026 war die Kirche mit 7,5 Mio. € vom Bund und vom Land Brandenburg zum Lobe Gottes komplett wieder aufgebaut werden.
Um 9:45 Uhr sang die Gemeinde begleitet von den Posaunen vor der verschlossenen Kirchentür " Tut mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein." Dann öffnete sich die Kirchetür und die Gemeinde zog unter Glockengeläut in die Kirche ein. Bis auf den letzten Platz war alles besetzt. Es waren 650 Besucher in der Kirche. Im Eingang ist das Psalmwort " Sowie sich der Himmel über die Erde wölbt, so umgibt Gottes Liebe alle, die ihn ehren " (Psalm 103,11) in neuer künstlerischer Form gefasst worden.
Nach der Gemeinde zog der Bischof der Evangelischen Landeskirche Dr. Christian Stäblein, die beiden Superintendenten, Pfarrer und Lektoren in die Kirche und nahmen im Chor Platz. Danach trugen Gemeindemitglieder die heiligen Gegenstände in die Kirche:
1. Taufkerze (Magdalena Buchholz)
2. Antependien/Altar- und Kanzeltücher (Sabine Wille-Bäckhausen und Sylvio Jörn
3. Das Altartuch (Ilse Strabel und Dorothea Krüger)
4. Das Altarkreuz (Elfie Balzer)
5. Die Altarbibel (Juliane Naumann)
6. Altarleuchter ( Evelin Hübscher, Rolf Eißer mit seinen Kindern und Hendrikje Domke mit ihren Kindern)
7. Blumenschmuck für den Altar (Christine Ermisch und Beatrix Schlegel)
9. Taufschale (Pfarrer Jens Greulich)
10. Taufkanne (Eva-Maria Urban)
11. Abendmahlskelch (Pfarrer Hardy Enseleit)
12. Patene/Brotteller (Dr. Heinz-Walter Knackmuß)
Das Kantorenehepaar Therese Härtel und Stephan Hebold hatten die Bachkantate "Wir danken dir, Gott, wir danken dir" BWV 29,1 eingeübt und führten dieses Werk zum Festgottesdienst auf.
Es wurde Teile vom Psalm 118 im Wechsel mit der Gemeinde verlesen.
Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,
dass ich durch sie einziehe und dem Herrn danke.
Das ist das Tor des Herrn;
die Gerechten werden dort einziehen.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast
und hast mir geholfen.
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
ist zum Eckstein geworden.
Das ist vom Herrn geschehen
und ist ein Wunder vor unsern Augen.
Dies ist der Tag, den der Herr macht;
lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.
O Herr, hilf!
O Herr, lass wohlgelingen!
Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Wir segnen euch vom Haus des Herrn.
Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet.
Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!
Du bist mein Gott, und ich danke dir;
mein Gott, ich will dich preisen.
Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,
und seine Güte währet ewiglich.
Die Gemeinde sang dann das Dankeslied "Nun danket alle Gott mit Herzen Mund und Händen." Das Evangelium stand bei Johannes im 15. Kapitel, wo Jesus Christus sagt:" Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht." Nach dem Glaubensbekenntnis hielten Pfarrer Jens Greulich und Bischof Dr. Christian Stäblein die Predigt. Pfarrer Jens Greulich hatte aus Holz eine Kuppel gebaut, wo er den Schlußstein setzte und Bischof Dr. Christian Stäblein machte sich über die Abkürzung SMAK lustig und bezeichte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche als Havelland-Kathedrale.
Die Gemeinde sang das Lied "Lobe den Herrn meine Seele." Nach dem Fürbittengebet und dem Vater unser-Gebet wurden drei Grußworte im Gottesdienstg gesprochen.
1. Kulturministerin des Landes Brandenburg Dr. Manja Schüle
Grußwort von Dr. Manja Schüle
am 26.04.2026
2. Dr. Heinz-Walter Knackmuß
3. Bischof Dr. Christian Stäblein
Nach einer Zwischenmusik wurde der Segen gesprochen und dann ging es zu Mittagspause.
Von 14 -15 Uhr gab es dann noch einen Grußwortstunde.
1. Generalsuperintendent ds Sprengels Potsdam der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Kristóf Bálint
2. Ehemalige CDU-Bundestagsabgeordente Andrea Voßhoff
3. Katholischer Pfarrer Markus Hahn
4. Sabine Benndorf
5. CDU-Landtagsabgeordneter Corrado Gursch
6. Landrat des Landkreises Havelland Roger Lewandowski
7. Superintendet des Evangelischen Krichenkreises Havelland Thomas Tutzschke
8. Designierte Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Havelland Dr. Sarah Magdalena Kingreen
9. Bürgermeister der Stadt Rathenow Jörg Zietemann
10. Ehemaliger Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs
11. Ehemaliger Kulturstaatssekretär des Landes Brandenburg Marin Gorholt
12. Magdalena Bucholz verliest ein Grußwort des stellv. Bischofs von Mikkeli, Dekan Dr. Marko Marttila von unserer Partnergemeinde in der Lutherischen Kirche Finnlands
Abschließendes Chorkonzert
am Sonntag 26.04.2026
von 16:30 -18:00 Uhr
Finchpot-Singers (Gospelchor aus Falkensee)
Jampression (Jazzchor aus Brandenburg/Havel)
Presse-Echo





