Karin Müller spendete Kanzelstifterbriefe Nr. 860 - 861 am 14.03.2026
von links nach rechts: Siegrid Tänzer(Berlin), Saeborn Arndt (Berlin), Erik Tänzer (Harzgerode), Kerstin Arndt (Lübbenau), Tobias Arndt (Berlin), Karin Müller (Potsdam), Sabine Arndt (Cottbus), Gro Gaarder (Narwick/Norwegen), Gunnar Arndt (Cottbus) , Isabell Müller (Potsdam),
Karin Müller traf sich am 14.03.2026 mit ihrer Familie in Rathenow und besuchte als Erstes die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Besucher ließen sich mitnehmen in die Geschichte der Optik und wie die erste Frau im Bischofsamt in Norwegen Rosemarie Köhn darin verwickelt ist. Rosemarie Köhn ist Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow und für soll auf dem Kirchplatz ein Denkmal errichet werden.
Spenden werden erbeten an:
Förderkreis
IBAN:DE 07160919940001070100
Kennwort: Denkmal Bischöfin
Dann ließ sich die kleine Gruppe vom Fortgang des Wiederaufbaus berichten. Die Kreuzrippengewölbe im Chor und die Fußbodenheizung sind fertig. Parkett wird auf der Empore gelegt. Alles zielt auf die Wiedereröffnung der Kirche am 26.04.2026 um 10:30 Uhr ab. Die drei Kreuzgewölbe im Chor symbolisieren die Heilige Trinität: Gott-Vater, Gott-Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist und die vier Kreuzgewölbe im Schiff weisen auf den Menschen mit seinen vier Körpersäften Blut schwarze und braune Galle und Schleim hin. Zählt man die Gewölbe zusammen, kommt man auf die Heilige Sieben, die für den Schöpfungsbericht im Alten Testament steht, denn an sechs Tagen hat Gott die Welt erschaffen und am siebten Tag hat er geruht. So leben in Deutschland und in vielen Ländern die Christen bis zum heutigen Tag und teilen das Jahr in 52 Wochen ein. Dann wurde noch auf das Rathenower Toleranzfenster hingewiesen, das für Frieden und Versöhnung unter den Menschen steht. Karin Müller spendete nach der Führung die Kanzelstifterbriefe Nr. 860 - 861 (100,00 €) für die Nachschnitzung der barocken Kanzel, die ein einmaliges Kunstwerk des protestantischen Pietismus war. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.
© Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 14.03.2026





