Sabine Westermann spendete Orgepfeife Nr. 839 am 08.12.2025
Sabine Westermann aus Soltau spendete am 08.12.2025 die Orgelpfeife Nr. 839 (100,00 €) für die neue Orgel in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Unterstützung. Die alte von Alexander Schuke umgebaute Orgel war leider im Zweiten Weltkrieg nach einem Brand völlig zerstört worden. Eine erste Kostenschätzung für die neue Orgel beläuft sich auf fast eine Million Euro. Die Orgel wird mit recht die Königin der Instrumente genannt. Ihr Klangumfang ist gewaltig. Die Kantorin Hanna Seefeld kaufte aus Spendenmitteln eine elektronische Orgel der Firma Hoffrichter Orgel GmbH aus Salzwedel für 6750,00 €. Es ist eine Capella-Sakral-Orgel Modell 220 mit 40 Registern, die am 30.04.2006 feierlich in Dienst genommen wurde. Sie kam gerade rechtzeitig, um die vielen Konzerte in der Sankt-Marien-Andreas- Kirche zur Landesgartenschau 2006 in Rathenow zu begleiten. Auch der Weltstar und Orgelvirtuose Kirchenmusikdirektor Prof. Matthias Eisenberg gab schon am 15.10.2017 ein Konzert mit Lutherchorälen an dieser Hoffrichter-Orgel. Der Fördekreis hat bisher 85.220,00 € für die neue Orgel gesammelt. Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum immateriellen Kulturerbe hat am 07.12.2017 den Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Damit sind auch Verpflichtungen der Bundesregierung und der Länder entstanden, den Orgelbau entsprechend zu fördern. Wir hoffen sehr, dass die fehlende Summe durch Förderung beim Neubau der Orgel für die Sankt-Marien-Andreas-Kirche erfolgen wird. Inzwischen hat sich in der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde ein Orgelausschuss etabliert und seine Arbeit aufgenommen. Im Orgelausschuss arbeiten die beiden Kantoren Theres Härtel und Stephan Hebold, der Geschäftsführende Pfarrer Jens Greulich, Hans Martin Ermisch und als Orgelsachverständiger vom Konsistorium Andreas Mitschke mit. Wie die Orgelbauer immer betonten, sollte die Orgel erst dann eingebaut werden, wenn alle baulichen Arbeiten abgeschlossen sind. Das wäre frühestens 2026 der Fall. Mit Gottes Segen werden auch die beiden ausstehenden Projekte noch vollendet werden. Soli deo gloris, was so viel heißt, dass wir alles tun zum Lobe Gottes.
© Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 08.12.2025






