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  2. Dr. Heinz-Walter Knackmuß spendete die Bischofsurkunden Nr. 1-3 am 05.11.2025
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Dr. Heinz-Walter Knackmuß spendete die Bischofsurkunden Nr. 1-3 am 05.11.2025

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Am 10.12.2025 fand bei der Vorstandssitzung des Förderkreises der Auftakt mit einer Andacht von Thomas Weisner zur Spendenaktion für das Denkmal für die Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Bischöfin Rosemarie Köhn (20.10.1939 - 30.10.2022), statt. Thomas Weisner wies in seiner Andacht zu Beginn auf die verschlungenen Wege der Bischöfin Rosemarie Köhn hin. Rosemarie Köhn kam 1939 als Tochter eines deutschen Optikers und einer norwegischen Krankenpflegehelferin in Rathenow zur Welt. Mit ihrer Mutter zog sie 1946 nach Norwegen. Im Jahr 1959 erlangte sie die Hochschulreife. Sie studierte an der Universität Oslo Theologie und schloss 1966 ihr Studium mit dem Kandidatenexamen ab. Anschließend arbeitete sie an der Universität, zuerst als Hebräischlehrerin und Assistentin, dann als Stipendiatin, ab 1976 als Lektorin. Von 1989 bis 1993 war sie Rektorin des Praktisch-Theologischen Seminars. 1969 wurde sie als eine der ersten Pfarrerinnen in Norwegen ordiniert. 1993 wurde Köhn von der königlichen Regierung zur Bischöfin des Bistums Hamar in der norwegischen Staatskirche ernannt, nachdem sie in der vorausgehenden konsultativen Abstimmung im Bistumsrat den dritten Platz belegt hatte. Bei ihrer Einführung am 20. 05. 1993 war sie die erste Bischöfin in Norwegen und (nach Maria Jepsen und April Ulring Larson) die dritte lutherische Bischöfin weltweit. 2006 gab sie ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen auf. Vom 06.11.2009 bis zu ihrem Tode war sie Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V.  Am 26.01.2011 trug sie sich im Rathaus der Stadt Rathenow in das Ehrenbuch der Stadt ein und  am 28.04. 2021 wurde sie einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung Rathenow zur Ehrenbürgerin ihrer Geburtsstadt Rathenow gewählt. Sie wird bis heute in ganz Norwegen verehrt, weil sie viele Randgruppen wieder in die Staatskirche zurückbrachte und so freundlich auf die Menschen zuging, dass sie schnell Vertrauen zu ihr fassten. Nach ihrem Tode am 30.10.2022 wurde sofort eine Spendenaktion für ein Denkmal  für die Bischöfin  Rosemarie Köhn vor dem Dom in Hamar auf den Weg gebracht und am  20.05.2023 in  Anwesenheit  der Vorstandsmitglieder des Förderkreises Dr. Heinz-Walter Knackmuß und seiner Frau Viola Knackmuß, Heidi Maria Binder und Kevin Kama enthüllt. Als es ihre Gesundheit noch erlaubte, war die Bischöfin Rosemarie Köhn fast jedes Jahr in Rathenow und wohnte auch zeitweise in der Röntgenstr. 13. Sie verfolgte den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche mit angespanntem Interesse. In ihrer ersten Predigt als Bischöfin von Hamar sprach sie in Anwesenheit des Königs von Norwegen Harald V. und seiner Frau Königin Sonja über das Thema Hoffnung und benannte als Beispiel dafür die großen Bäume im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche  in Rathenow, die seit der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg dort gewachsen waren. Das war für sie eine untrügliches Zeichnung für den Wiederaufbau des Gotteshauses - ein Hoffnungsschimmer. Das Leben in dieser Kirche war wieder da. Das Grün der Bäume zeigte es deutlich, dass auch die Ruine des Chorraumes sich wieder mit Prosperität und Wachstum füllten. Am 26.04.2026 wird der Chorraum mit seinen Kreuzrippengewölben wieder von allen Rathenowern und ihren Gästen bewundert werden können. Jetzt ist alles fertig und man kann sehen, welche Schönheit dieses Gotteshaus ausstrahlt. Dr. Heinz-Walter Knackmuß feierte am 05.11.2025 seinen 81. Geburtstag. Aus diesem Anlass bat er seine Gäste um eine Spende. Dabei kamen 731,00 € zusammen. Dr. Heinz-Walter Knackmuß spendete dieses Geld für  das Denkmal für die Bischöfin Rosemarie Köhn.. Die Schatzmeisterin Heidi Maria Binder überreichte ihm am 10.12.2025 die  entsprechenden Bischofsurkunden Nr. 1-3. Für das Denkmal für die Bischöfin Rosemarie Köhn, das auf dem Kirchplatz in Rathenow errichtet werden soll, sind bisher 1291, 00 € gespendet worden. Das Denkmal soll an die Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow erinnern, die Kirchengeschichte geschrieben hat. 2025 wurde eine Bronzebüste der Bischöfin Rosemarie Köhn in Gjerdrum errichtet. Die Künstlerin Merete Sejersted BØdtker, die auch die lebensgroße Figur der Bischöfin vor dem Dom in Hamar geschaffen hat, hatte die Form für die Büste in Gjerdrum angefertigt. Aus der gleichen Form soll ein Denkmal in Rathenow aufgestellt werden. Der Bürgermeister der Stadt Rathenow Jörg Zietemann wird den Auftrag auslösen und der Förderkreis wird dafür Spenden sammeln. Merete Sejersted BØdtker wollte 2025 nach Rathenow kommen, aber durch einen Sturz mit dem Bruch von zwei Wirbelkörpern verzögert sich das gesamte Vorhaben. Trotzdem wird Rathenow mit dem Denkmal eine neue Attraktion aufweisen können, die darauf hinweist, wie vernetzt die Stadt mit der ganzen Welt ist.

 

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Vorstand des Förderkreises

von links: Peter Kurth, Hartmut Fellenberg, Viola Knackmuß a. G., Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Heidi Maria Binder, Kevin Kama, Gabriele Scharein,  Andreas Behncke, Thomas Weisner

 

Spenden werden erbeten an:

Förderkreis

IBAN:DE 07160919940001070100

Kennwort: Denkmal Bischöfin

 

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אלוהים יברך את העיר רתנוב

Gott segne die Stadt Rathenow!
 

 

Copyright: Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 11.12.2025

 

 

 

 

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