Ev. Kirchengemeinde Burg spendete für das Denkmal der Bischöfin 02.09.2026

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Die Gemeindekirchenratsvorsitzende Britta Simon der Ev. Kirchengemeinde St. Nicolai und Unser Lieben Frauen aus Burg bei 

Magdeburg besuchte mit ihrer Gemeinde am 02.09.2026 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Kirche war im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört worden. Am 26.04.2026 ist sie 81 Jahre nach ihrer Zerstörung komplett wiederaufgebaut worden. Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Vorsitzender des Förderderkreises um Wiederaufbau der Sankt-Mrien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. und Ehrenbürger der Stadt Rathenow übernahm die Führung durch das Gotteshaus und begann seine Führung vor dem Geburtshaus des Pfarrers Johann Heinrich August Duncker, der als Begründer der optischen Industrie in Rathenow gilt. Mit der Optik eng verbunden ist das Leben der Bischöfin Rosemarie Köhn aus dem norwegischen Hamar, die in Rathenow geboren wurde und Ehrenbürgerin der Stadt ist. Zu ihrem Gedenken und zum Lobe Gottes wird am 06.09.2026 ein Denkmal vor der Kirche enthüllt, das die norwegische Künstlerin Merete Sejerstdt Bodtker geschaffen hat. Den Sockel dafür hat der Rathenower Steinmetzmeister Rolf Eißer gestaltet. An dem Festakt die die Bischöfin a. D. Solveig Fiske aus Hamar mit ihrem Mann Guttorm Eidslott, Susanne Sonderbo aus Dänemark und der Der Pfarrer Dr. Marko Marttila us Finnland teil. Nach der Enthüllung des Denkmals ist eine Kaffeetafel in der Kirche geplant, zu der alle herzlich eingeladen sind. Es gibt Pfalumenkuchen Steußelkuchen Bienenstich und verschiedene Torten. Dr. Heinz-Walter Knackmuß berichtete über die verschiednen Abschnitte des Wiederaufbaus des Gotteshauses. Pfarrer Friedrich Kordt hat unter schwierigsten Umständen 1959 das Kirchschiff wieder aufgebaut, damit die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in den Sommmermonaten für Gottesdienste wieder nutzen konnte. Die Wand zum chorraum hatte er zumauern lassen und so wuchsen 1990 gro0e Bäume aus dem Chorraum. Die Bischöfin Rosemarie Köhn, die ihre Geburtsstadt oft besuchte, hatte bei ihrer ersten Predigt im Dom von Hamar vor Könign Sonja und König Harald V. von Norwegen über das Thema Hoffnung gesprochen und erklärte, dass das Grün der Bäume in der Ruine des Chorraums der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ihrer Geburtsstadt Rathenow ein Zeichen Gottes für den Wiederaufbau des Gotteshauses sei. Nach der Einheit Deutschlands 1990 hatte die Gemeinde den Chorraum wiederaufbauen lassen. 1996 gründete Dr. Knackmuß mit 47 Gelichgesinnten den Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V., der inzwischen auf 278 Mitglieder in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Finnland und Kanada angewachsen ist. Die Bischöfin Rosmarie Köhn war bis zu ihrem Tod im Jahr 2022 Mitglied des Förderkreises. Von 1995-2000 sammelte der Förderkreis Gelder für die neuen Fenster im Chorraum, die der Rathenower Maler Gerhard Henschen entworfen hat. Das mittlere Fenster heißt auch Rathenower Toleranzfenster, weil Jesus Christuns als Mittler zwischen den Weltreligionen Islam, Judentum und Buddhismus dargestellt wird. 

 

 

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Rathenower Toleranzfenster

 

2002 gab es den Wiederaufbau des Turms mit einem spektakulären Aufsatz der drei Teile der Turmspitze durch einen Hubscharuaber der Bundeswehr. Es gibt dazu einen Film vom Ostdeutschen Rundefunk Brandenburg (ORB) mit dem Titel "Rathenow ganz oben." 2010 wurden die Kreuzgewölbe im Mittelschiff wiederaufgebaut und 2011 die Kreuzgewölbe in der Marienkapelle. Von 2023 - 2026 wurden mit 7,5 Mio. € vom Bund und Land die Kreuzgewölbe im Chor, die beiden Seitenemporen und eine Fußbodenheizung eingebaut und damit der Wiederaufbau abgeschlossen. Wir danken Gott für seinen Segen und der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs, der SPD-Landtagsabgeordneten Katja Poschmann für die Unterstützung beim Erhalt der Fördermittel und Hartmut Fellenberg für die ehrenamtliche Durchführung der Bauarbeitenkoordinierung, die der Kirchengemeinde eine halbe Million Euro ersparte. Der geschäftsführende Pfarrer Jens Greulich hat in dem letzten Abschnitt des Wiederaufbaus all seine Fähigkeiten in den Dienst der guten Sache gestellt und hat bis zur Ershöpfung das Projekt ausgeführt. Nicht vergessen darf man die vielen, vielen Bauarbeiter, die am Gelingen des Projektes mitgewirkt haben und den Architekten Dr. Jens Birnbaum von der Krekeler Architekten Generalplaner GmbH, der maßgeblich das Wiederaufbaukonzept entworfen und den Wiederaufbau geleitet hat. Seit dem 26.04.2026 ist das Kleinod norddeutscher Backsteinkunst für Gottesdienste und Besucher wieder geöffnet. Die Gemeinde aus Burg bei Magdebaurg spendete nach der Führung die Bischofsurkunde Nr. 13 (250,00 €) für das Denkmal der Bischöfin Rosemarie Köhn. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

אלוהים יברך את העיר רתנוב

Gott segne die Stadt Rathenow!

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 Spenden werden erbeten an:

Förderkreis

IBAN:DE 07160919940001070100

Kennwort: Denkmal Bischöfin

 

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 02.09.2026