Dr. Benedikt Goebel spendete für das Denkmal der Bischöfin 19.07.2026
von links: Dr. Sebastian Panwitz, Sebastian Wagner und Dr. Benedikt Goebel
Dr. Benedikt Goebel von der Stadtforschung Berlin, der Historiker Dr. Sebastian Panwitz aus Berlin und der Architekt Sebastian Wagner aus Rathenow besuchte am 19.07.2026 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Der Wiederaufbau des Gotteshauses ist am 26.04.2026 in einem Festgottesdienst gerade gefeiert worden. Die Kirche war vom 28.04./29.04.1945 noch von Brandgranaten getroffen worden und wurde in Schutt und Asche gelegt. 81 Jahre nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ist die Sankt-Marien-Andreas-Kirche nun wieder zum Lobe Gottes aufgebaut worden. Mit 7,5 Mio. € Fördermittel vom Bund und Land ist es gelungen, den letzten Bauabschnitt des Wiederaufbaus zu vollenden. Pfarrer Ernst Detert hatte kurz vor Kriegsende den Marienaltar (1380), das Gemälde "Simeon mit dem Kinde" (1779), das Gemälde "Christus vor dem Hohen Rat" (ca. 1640) und das Epitaph (Totengendenktafel) für den Stadtschreiber Nesen von 1571 im Turm einmauern lassen und so wurden sie von der Brandkatastrophe verschont. Pfarrer Ernst Detert hatten den wertvollen romanischen Kelch (1260) auseinandergeschraubt und die drei Teile hinter den Büchern in seiner Bibliothek versteckt. Pfarrer Ernst Detert hatte in seiner Wohnung eine Bibliothek mit Tausenden von Büchern. So versteckte er die drei Teile des Kelches hinter den Büchern der Bibliothek. Als die russischen Soldaten nach Rathenow kamen, haben sie Uhren, Ringe und alles Erdenkliche mit Gewalt an sich gebracht. Auch wurde der Pfarrer mit seiner Familie gezwungen, das Pfarrhaus zu verlassen und nach Stechow zu fliehen. Als er nach zwei Tagen ins Pfarrhaus zurückkehren durfte, sah er, dass alles geplündert und geraubt worden war, aber den Kelch hinter den Büchern hatte man nicht entdeckt. Die Besucher bewunderten die drei neu errichteten Kreuzrippengewölbe im Chor, die zwei neuen Seitenemporen und die neue Fußbodenheizung. Sie ließen sich etwas über die Figuren im Marianaltar erzählen und besichtigten das Rathenower Toleranzfenster (Das geöffnete Kreuz) von Gerhard Henschel. Am 06.09.2026 soll um 14:00 Uhr nach einer Festandacht mit Pfarrer Jens Greulich das Denkmal für die Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow Bischöfin Rosemarie Köhn aus Hamar (Norwegen) enthüllt werden. Die Bischöfin Rosemarie Köhn ist in Rathenow geboren, getauft und eingeschult worden. Dr. Benedikt Goebel spendete für das Denkmal 30,00 €. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.
אלוהים יברך את העיר רתנוב
Gott segne die Stadt Rathenow!
Spenden werden erbeten an:
Förderkreis
IBAN:DE 07160919940001070100
Kennwort: Denkmal Bischöfin
© Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 19.07.2026