Bulgarien-Gruppe spendete Emporenstifterbrief Nr. 67 am 03.08.2025

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von links: Viola Knackmuß (Rathenow), Helmut Niederdränk (Rathenow), Jörg Rietmeier (Raren/Belgien) Uwe Hansen (Wuppertal), Heidi Maria Binder (Rathenow), Katrin Stuckenberg (Osnabrück),
Dirk Neugebauer (Osnabrück), Iris Hansen (Wuppertal)

Am 03.08.2025 besuchte die Bulgarien-Gruppe um die Schatzmeisterin Heidi Maria Binder die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Vor dem Geburtshaus des Pfarrers Johann Heinrich August Duncker ließen sie sich mitnehmen  in die Geschichte der Stadt der Optik, die mit der Erfindung der Vielschleifmaschine durch August Duncker ihren Anfang im Jahr 1801 nahm. Eng verwoben mit der Geschichte der Stadt ist das Leben der ersten Bischöfin von Norwegen, Rosemarie Köhn, die in Rathenow geboren wurde und die Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow ist. Der Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Kirche ist in vollem Gange. Die Bundesregierung und die Landesregierung von Brandenburg haben insgesamt 7,5 Mio. € für die komplette Beseitigung der Reste der Kriegsschäden zur Verfügung gestellt. Für die Fördermittel danken wir der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs sowie der SPD-Landtagsabgeordneten Katja Poschmann und der Kulturministerin des Landes Brandenburg, Dr. Manja Schüle. Der wichtigste Bauabschnitt war der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum, die in alter Pracht neu erstanden sind und der Einbau einer Heizung und der Wiederaufbau der Emporen im Hauptschiff der Kirche. Die Besucher bewunderten am 03.08.2025 den Fortgang der Bauarbeiten und die 2010 neu gebauten vier Kreuzrippengewölbe im Kirchenschiff. Die Akustik ist durch die Kreuzgewölbe sehr gut, wovon sich die Besucher selbst überzeugen konnten. Sie spendeten nach der kleinen Kirchenführung den Emporenstifterbrief Nr. 67 für den Wiederaufbau der Emporen. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

 

Copyright: Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 03.08.2025