Dr. Jürgen-Werner Hubbe spendete die Marien-Urkunden Nr. 107 - 118 am 06.11.2024

Der Geologe, Dr. rer. nat. Jürgen-Werner Hubbe, aus Rheinfelden (Baden-Württemberg) spendete am 06.11.2024 die Marien-Urkunden Nr. 107 - 118 (300,00 €) für die Restaurierung des Marienaltars. Der Marienaltar ist vermutlich 1380 von der Markgräfin Katharina von Brandenburg für die Kirche gestiftet worden als "Dankeschön" für die Steuergelder, die sie aus Rathenow bekam. Nun ist er in die Jahre gekommen und bedarf der Pflege. Leider erlaubt der Denkmalschutz nicht, dass die fehlenden Teile wie abgebrochene Arme des Jesuskindes erneuert werden. Aber Kirchen denken in größeren Zeiträumen. Und so besteht doch in den nächsten Jahrhunderten die Hoffnung, dass der Denkmalschutz sich selbst wandelt und zulässt, dass die abgebrochenen Teil ergänzt werden. Dann wird dieses Kleinod der Gotik wieder in vollem Glanz zum Lobe Gottes erstrahlen. Solche Altäre erzählen ja die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen in anderer Form. Der Marienaltar soll in der Zeit der letzten Wiederaufbauphase (2023 -2025) restauriert werden und es gibt eine Schätzung der Restaurierungskosten, die sich auf 162.00,00 € belaufen. Dafür hat Kevin Kama am 14.09.2024 bei der ordentlichen Mitgliederversammlungdes Förderkreises in Lutherkirche eine ein neue Spendenaktion gestartet und mit Gottes Segen werden für 25,00 € Marien-Urkunden ausgegeben. Der Fördekreis dankt Dr. Jürgen-Werner Hubbe für die Spende.
Dr. Jürgen-Werner Hubbe möchte das die Marien-Urkunde Nr. 107 - 110 (100,00 €) für die Restaurierung der Heiligen Margareta verstanden wissen und denkt dabei auch an seine Schwägerin Margarethe Borrmann.
Margareta mit dem Wurm
Dr. Jürgen-Werner Hubbe mit Margarethe Borrmann
Die Heilige Margareta ist die Schutzheilige der Bauern, Hirten, Müller, Frauen und Ehefrauen. Der Name bedeutet "Perle." Sie wird meist mit dem Drachen, im Volksmund "Wurm" genannt, dargestellt. Sie wird fast immer mit drei anderen Heiligen in Altären gezeigt. Der Volksmund sagt:
Margareta mit den Wurm,
Barbara mit dem Turm,
Katharina mit dem Radl,
das sind die heiligen drei Madl.
Margareta war von einer Amme zum Christentum erzogen worden. Der Vater schicke sie deshalb in die Verbannung, wo sie Schafe hüten musste. Der Verwaltungsbeamter Olybrius wollte sie gern heiraten, ließ sie aber als Christin ins Gefängnis werfen, wo ihr der Teufel (Drache) erschien. Sie wurde 307 enthauptet.
Heilige Barbara
Dr. Jürgen-Werner Hubbe wollte die Marien-Urkunden Nr. 111 - 114 (100,00 €) für die Restaurierung der Heiligen Barabara verstanden wissen. Diese Marien-Urkunden wollte er auch für seine Enkelin Sora stiften. Der Namenstag der Heiligen Barbar ist der 4. Dezember. Sie ist die Schutzheilige der Bergleute, Architekten, Dachdecker, Gefangenen, Feuerwehrleute, Schmiede, Maurer, Hutmacher und Köche. Die Legende berichtet, dass sie der Vater wegen ihrer Schönheit in einem Turm versteckt hielt. Als der Vater merkte, dass sie eine Christin geworden war, wollte er sie töten. Sie versteckte sich in einem Berg. Das Versteck wurde aber entdeckt und so wurde sie am 4. 12.306 enthauptet. Sie wird immer mit einem Turm dargestellt. Es ist sicher, dass sie auch im Rathenower Altar einen Turm mit drei Fenstern in der Hand hielt.
Heilige Katharina
Dr. Jürgen-Werner Hubbe wollte die Marien-Urkunden Nr. 115 - 118 (100,00 €) für die Restaurierung der Heiligen Katharina verstanden wissen. Diese Marien-Urkunden wollte er auch für seine Enkelin Florentine stiften. Der Namenstag der Heiligen Katharina ist der 25. 11. Das war ja zum Ende des Kirchenjahres und der Advent war früher eine stille Fastenzeit, wo nicht mehr getanzt werden durfte. So sagten die Menschen: "Sankt Kathrein stellt den Tanz ein". Sie ist die Schutzheilige der Buchdrucker, Frisöre, Gelehrten, Juristen, Notare, Lehrer, Redner, Theologen, Schüler, Ehefrauen, der Bibliotheken und der Universität von Paris. Sie gehört zu den 14 Nothelfern und wird besonders bei Migräne angerufen. Die Darstellung erfolgt oft mit einem zerbrochenen Rad und einem Schwert. Die Legende erzählt, dass sie die Tochter des Königs von Zypern war. Als der römisch Kaiser verlangte, ihn als Gott anzubeten, sprach sie zu ihm: "Das hohe Amt, das du bekleidest, darf von mir Achtung und ehrerbietigen Gruß fordern...., aber Anbetung kannst du weder für dich noch für deine steinernen Bilder verlangen." Der Kaiser befahl erbost, sie mit vier Eisenrädern mit spitzen Nägeln zu foltern. In der Nacht kamen aber Engel und haben die Räder zerbrochen. Daraufhin ließ ihr der Kaiser 310 den Kopf mit dem Schwert abschlagen. Engel trugen die Gebeine zum Berg Sinai, wo sie Mönche fanden und ein großes Katharinenkloster errichteten.
Wer sich an den Restaurierungskosten beteiligen möchte, wird gebeten eine Spende auf das Konto des Förderkreises bei der Volksbank Rathenow einzuzahlen.
IBAN: DE07160919940001070100 Kennwort: Marienaltar
Auch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam fördert die Restaurierungsarbeiten. Der Förderkreis bedankt sich dafür.