Biografie von Magdalena Buchholz 28.04.2020

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Agnes Magdalena Buchholz, gebornen Ziethe, wurde am 02.04.1955 in Cottbus geboren. Ihr Vater, Paul Martin Friedrich Ziethe hatte in Heidelberg Theologie studiert und wurde nach dem Staatsexamen gefragt, ob er nicht in den Osten Deutschlands (DDR) gehen würde, wo es einen Pfarrermangel gab. So kam er 1950 nach Klein Döbbern im damaligen Bezirk Cottbus und arbeitete als Pfarrer. Später war er Pfarrer in Cottbus und in Brandenburg an der Havel. Die Mutter von Magdalena Buchholz, Ella Ilse Ziethe, geborene Stecher, war Katechetin (Religionslehrerin).

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Ilse und Paul Ziethe wohnten im Alter in Rathenow
und wurden von der Tochter liebevoll umsorgt

Magdalena Buchholz wurde am 19.06.1955  in der Dorfkirche Klein Döbbern getauft.

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Dorfkiche Klein Döbbern

Ihre Patentante Ruth hatte ihr dazu ein schönes Glückwunschschreiben überreicht, das sie noch heute als kostbare Erinnerung aufbewahrt.

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Magdalena Buchholz wuchs mit vier Geschwistern auf (Paul-Gerhard, Hartmut, Agnes und Katharina). 1961 wurde sie in die 6. Oberschule in Cottbus eingeschult. Sie durchlief an verschiedenen Polytechnischen Oberschulen in Cottbus ihre Schulklassen und kam mit dem Umzug des Vaters  nach Brandenburg an der Havel  zur Erweiterten Goethe-Oberschule nach Brandenburg, wo sie 1973 ihr Abitur ablegte. Am 12.10.1969 war sie von Superintendent Paul Schüler in der Lutherkirche in Cottbus konfirmiert worden. Ihr Konfirmationsspruch lautete: "Der Gottlose hat viel Plage. Wer aber auf den Herren hofft, den wird die Güte umfangen." (Psalm 32,10).

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Konfirmationsurkunde von Magdalena Buchholz

Nach dem Abitur begann Magdalena Buchholz von 1973 -1975 eine Ausbildung als Krankenschwester im Diakonissenkrankenhaus Lehnin des Luise-Herietten-Stifts. Nach Abschluß des Staatsexamen ging sie von 1975 -1980 an das Rehabilitationszentrum "Rammelburg" im Harz und absolvierte hier eine zusätzliche Ausbildung zur Ergotherapeutin. Schon während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in Lehnin hatte sie sich in Ulrich Klaus Andreas Buchholz verliebt und heiratete ihn am 01.03.1980 in der St. Gotthard-Kirche in Brandenburg an der Havel. Der Patenonkel von Andreas Buchholz, Superintendent Klaus Görig gab ihnen den Trauspruch: "Nehmet einander an, wie Christus uns angenommen hat (Römer, 15,7)" mit auf den gemeinsamen Lebensweg.

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Magdalena und Andreas Buchholz
nach der Trauung am 01.03.1980

Da ihr Mann 1980 ein Theologiestudium an dem Katechetischen Oberseminar in Naumburg  aufnahm, zog die kleine Familie nach Naumburg um, wo Magdalena Buchholz als Krankenschwester auf der Inneren Abteilung im Krankenhaus Naumburg arbeitete. Von 1985 -1986 war sie als Haushaltshilfe beim Neurologen Dr. Klein und von 1986 -1987 war sie die Leiterin der Arbeitstherapie im Bezirkskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie in Brandenburg-Görden. Als ihr Mann 1987 seine erste Stelle als Pfarrer der Kirchengemeinde Sadenbeck in der Prignitz erhielt, arbeitete sie von 1987 - 1988 als Krippenhelferin in Sadenbeck. Dem Ehepaar Buchholz wurden vier Kinder geschenkt, Immanuel Paul Ulrich , Miriam Ilse Regine, Samuel Andreas und Samira Magdalena. Eine Frau des Pfarrers ist natürlich immer in irgendwelchen Arbeiten in der Gemeinde eingebunden und so entschied das Ehepaar Buchholz, dass die Mutter der Kinder von 1989 - 1991 ihren Hausfrauen- und Pfarrfrauenpflichten nachging. In Sadenbeck baute sie einen Posauenenchor auf und leitete ihn viele Jahre. Sie selbst spielt gern Trompete. Auf ihre Initiative hin wurde auch eine Sportgruppe gegründet, deren Leiterin sie wurde. Mit ihrem Mann zusammen hatte sie auch die Theatergruppe "TheaSad" ins Leben gerufen und führte mit den Sadenbeckern viele schöne Theaterstücke auf.  Magdalena Buchholz ist auch eine begnadete Schneiderin und Designerin. Eine Modenschau mit historischen Kostümen war sehr gefragt und wurde zu vielen Feierlichkeiten in Sadenbeck präsentiert.
1990 wurde sie in den Gemeinderat von Sadenbeck gewählt und war kurzzeitig Bürgermeisterin von Sadenbeck. Von 1991 -1993 bekam sie eine ABM-Stelle als Restauratorin  und bemalte viele Kirchendecken, was ihr große Freude bereitete. Von 1994 -1997 arbeitete sie als Arzthelferin in der Chrirurgischen Praxis des Dr. B. Pfestdorf in Pritzwalk. Von 1997 - 1999 nahm sie Erziehungsurlaub. Als ihr Mann 1999 als geschäftsführender Pfarrer nach Rathenow ging, übernahm sie zunächst wieder die Pflichten der Hausfrau und half ihrem Mann in der Gemeinde. Sie singt und näht gern und ist auch als Lektorin in den Gottesdiensten gefragt. Von 2001 - 2018 arbeitete sie als Ergotherapeutin in der Praxis für Ergotherapie von Kerstin Schwarzer in Rathenow. 2018 erbaute sie  mit ihrem Mann ein kleines Häuschen unweit der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und werkelt nun, so oft es ihre Freizeit erlaubt, im Garten. Natürlich hat sie auch eine Sportgruppe in Rathenow aufgebaut und spielt auch in den kleinen Theaterstücken in der Kirche mit. Am 17.01.2020 trat sie in den Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. ein, weil es ihr eine Herzensangelegenheit ist, die Kirche zum Lobe Gottes vollständig wiederaufzubauen. Als Lektorin und Sängerin hat sie schon oft in der Kirche gewirkt. Sie singt als Altistin im Ensemble Concino. Auch das Schmücken des Gotteshauses hat sie mit Liebe und Hingabe seit 1999 übernommen und viele Aufgaben in der Gemeinde, die so gar nicht wahrgenommen werden. Sie ist die Leiterin der "Arbeitsgruppe Elimäki", die eine Partnerschaft zu einer finnischen Kirchengmeinde aufgebaut hat. Vom 08.09.-11.09.2017 flog sie mit einer kleinen Gruppe aus der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde nach Helsnki und besuchte die Gemeinde in Elimäki. Die Partnergemeinde in Elimäki kam zu einem Gegenbesuch am 09.11.-11.11.2018 nach Rathenow, wo sie von Magdalena Buchholz und der ganzen Gemeinde herzlich empfangen wurden. Ihr Lebensmotto lautet: Sich immer wieder üben in Demut und Dankbarkeit.

 

Copyright: Dr. Heinz-Walter Knackmuß, 28.04.2020

 

02.04.2019

 

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Magdalena Buchholz aus Rathenow feierte am 02.04.2019 ihren Geburtstag. Sie wohnt seit kurzem gegenüber der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und ihr erster Blick an jedem Tag richtet sich auf das Wahrzeichen der Stadt  Rathenow. Viele Bauabschnitte des Wiederaufbaus hat sie mit eigenen Augen begleiten können. Unzählige Stunden hat sie in der Kirche verbracht, um sie zu schmücken oder als Lektor in ihr zu wirken. Auch hat sie zur 800-Jahrfeier der Stadt Rathenow 10 Minuten aus der Bibel vorgelesen. Bei Ausstellungen und Konzerten hat sie oft in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zum Lobe Gottes gesungen. Sei freut sich nun, dass der komplette Wiederaufbau des Gotteshauses in greifbare Nähe gerückt ist. Am 02.04. 2019 spendete sie die Säulensteine Nr. 12906 - 12909 zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

 

 

 

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Rubinhochzeit

Am 22.08.2020 feierten Pfarrer Andreas Buchholz und seine Frau Magdalena ihre Rubinhochzeit in
Wittenberge. Auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, gratulierte dem Rubinhochzeitspaar.

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