Geschichte des Förderkreises

Geschichte der Gründung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V.

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Ordentliche Mitgliederversammlung 2005
Gruppenbild vor dem Reichstag
Einladung der Bundestagsabgeordenten
Andrea Voßhoff (CDU)

 

Rathenow war im zweiten Weltkrieg (1939 -1945) zu 80% zerstört worden. Noch in den letzten Kriegstagen wurde die Kirche von Brandgranaten getroffen und brannte völlig aus. Man hatte das Hauptschiff notdürftig repariert und mit einem Dach versehen. 1990 wuchsen noch aus dem Chorraum die Bäume. Es gab viele Menschen, die nach 1990 die Kirche wieder in ihrer alten Schönheit aufbauen wollten. 1990 hatte Pfarrer Uwe Eisentraut versucht, einen Förderkreis zu gründen. Das war aber misslungen. 1912 gab es schon einmal einen Evangelischen Krichbauverein für den Bau der Lutherkirche, die als Neubau geplant war. Dr. Heinz-Walter Knackmuß hatte  1990 den Verband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes des Landes Brandenburg e.V. gegründet und war dessen Vorsitzender und wurde gleichzeitig zum stellvertretender Vorsitzender des Bundeverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gewählt. Neben dem Aufbau des Gesundheitsamtes in Rathenow nach der Einheit Deutschlands im Jahre 1990 war das ein reiches Betätigungsfeld, um Erfahrungen mit Vereinen zu sammeln.

In Sommer 1996 a small group consisting of my wife, Helga Knackmuß as well as Sigrid Eisentraut, Axel Teckemeyer and Giesela Rosenberg met in Rathenow to work out what bacame the articles of association. Later, Christine Ermisch joined us.
Finally, on September 15th, 1996 the constitutional meeting took place at the St. Marien Andreas Church and the association was founded.
The constitutional purpose of the Förderkreis ("support group") was the reconstruction of the Saint Marien Andreas Church in Rathenow in the county of Brandenburg. The church, which was partly destroyed when burning grenades hit it in the last days of World War II in 1945, used to be a treasure of roman-gothic ecclesiastical architecture. It was the goal of the Förderkreis to rebuild what was lost and all efforts took place to allow for the reconstruction to happen.
While the group consisted of no more than 47 members in 1996, the number grew higher from year to year and included not just citizens of Rathenow but also from Munich and Hamburg and even Denmark, Austria, Switzerland and the Netherlands.
Even though older members died every year, the number of supporters hardly decreased as many new people joined who supported the efforts of the association.
Secretary of State of the Federal Republic of Germany, Dr. Frank Walter Steinmeier as well as Brandenburg's prime ministers Dr. Manfred Stolpe and later Matthias Platzeck joined the group as supporters. They were among the cabaret artist and Rathenow born Wolfgang Gruner, members of parliament Dr. Margit Spielmann and Andrea Voßhoff as well as Dieter Dombrowski and Karla Baroness to Putlitz and Frank Richter (bearer of the Federal Cross of Merit).
Particularly former prime minister Dr. Manfred Stolpe will never be forgotten as a major supporter and for his enduring interest in the Förderkeis and its efforts to bring back what was once lost.
The support group still needs 4.8 million Euros to let shine the church for the praise of God.
Without the blessing and support of God, this work will not be done but we are full of hope that since we have already rebuild the tower that also the remaining stages of reconstruction will begin soon. The next step will be to renew the ailing roof.
For further information on how to help the Förderkreis and support its efforts, please contact Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Röntgenstr. 13, 14712 Rathenow, phone +49 3385-5200224, mobile +49 1633925819, e-mail .


Im Sommer 1996 traf sich eine kleine Gruppe, bestehend aus  Helga Knackmuß, Sigrid Eisentraut, Axel Teckemeyer, Gisela Rosenberg und Dr. Heinz-Walter Knackmuß in Rathenow in der Röntgenstraße 13 im Garten und erarbeite die Satzung. Später kam Christine Ermisch dazu. Am 15. September 1996 fand die Gründungsversammlung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche statt.
Bei der Gründungsversammlung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche am 15. September 1996 wurden folgende Vorstandsmitglieder gewählt:
Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Vorsitzender
Axel Teckemeyer, 1.Stellvertretender Vorsitzender
Sigrid Eisentraut, 2. Stellvertretende Vorsitzende
Gisela Rosenberg, Schatzmeisterin
Christine Ermisch, Schriftführerin
Dem Kuratorium gehörten als geborene Mitglieder an:
1. Dr. Burkhard Schröder, Landrat des Landkreises Havelland
2. Hans-Jürgen Lünser, Brgermeister der Stadt Rathenow
3. Jürgen Baruth, Vorsitzender des Kreiskirchenrates der Bruderschaftlichen Leitung (quasi Superintendent)
4. Hans-Dieter Kübeler, Geschäftsführender Pfarrer
der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde
5. Peter Weisner, Vorsitzender des Kreistages im Havelland
In das Kuratorium gewählt wurden:
6. Siegfried Mertin, Vorstandsvorsitzender der Volksbank e. G. Rathenow
7. Erika Guthjahr, Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow
8. Herbert Bauer, Rathenow.


Seit 2008 bestehen der Vorstand und das Kuratorium aus folgenden Mitgliedern:
Vorstand: Aktueller Vorstand siehe auch unter: Vorstand.
Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Vorsitzender
Kerstin Zink-Zimmermann, stellv. Vorsitzende
Axel Teckemeyer, stellv. Vorsitzender
Wolfgang Krüger, Schatzmeister
Christine Ermisch, Schriftführerin
Gisela Rosenberg, kooptiertes Mitglied
Kuratorium:Aktuelles Kuratorium siehe auch unter: Kuratorium
Dr. Burkhard Schröder, Landrat des Havellandkreises
Holger Schiebold, ehemaliger Kreistagsvorsitzender
Ronald Seeger, Bürgermeister der Stadt Rathenow
Andreas Buchholz, stellv. Superintendent und geschäftsführender Pfarrer
Siegried Mertin, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rathenow e.G.
Prof. Dipl.-Ing. Hans Müller
Architekt Dr.-Ing. Achim Krekeler

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Vorstandssitzung  am 22.06.2009
(von links: Gisela Rosenberg, Axel Teckemeyer, Christine Ermisch,
Wolfgang Krüger, Kerstin Zink-Zimmermann, Dr. Heinz-Walter Knackmuß)

Seit 2016 besteht der Vorstand des Förderkreises aus:
Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Vorsitzender
Kerstin Zink-Zimmermann, stellv. Vorsitzende
Axel Teckemeyer, stellv. Vorsitzender
Wolfgang Krüger, Schatzmeister
Erika Baatz, Schriftführerin
Seit 2016 setzt sich das Kuratorium so zusammen:
Roger Lewandowski, Landrat des Havellandkreises
Holger Schiebold, ehemaliger Kreistagsvorsitzender
Ronald Seeger, Bürgermeister der Stadt Rathenow
Andreas Buchholz, stellv. Superintendent und geschäftsführender Pfarrer
Bernd Knust, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Rathenow e.G.

Prof. Dipl.-Ing. Hans Müller

Das satzungsmäßige Ziel des Förderkreises war der Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Kirche, die in den letzten Kriegstagen (28.04.1945) von Brandgranaten getroffen wurde und völlig ausbrannte, war vor der Zerstörung eine Kleinod romanisch-gotischer Baukunst gewesen. Sie sollte in den alten Zustand wieder zum Lobe Gottes hergestellt werden. Alle Bestrebungen zielten darauf ab, den Wiederaufbau zu ermöglichen.
Waren im Gründungsjahr 1996 nur 47 Mitglieder im Förderkreis, wuchs die Anzahl von Jahr zu Jahr und erfasste Rathenower Bürger in ganz Deutschland von München bis Hamburg, ja sogar in Österreich, der Schweiz, Norwegen und in den Niederlanden. 2018 hatte der Förderkreis 253 Mitglieder.

 

Jahr

Mitglieder

1996

47

1997

101

1998

98

1999

153

2000

170

2001

179

2002

186

2003

183

2004

189

2005

173

2006

169

2007

173

2008

183

2009

195

2010

225

2011

230

2012

231

2013

233

2014

236

2015

239

2016

251

2017

252

2018

254

2019

260

2020

268

2021

 

 

 

Am 15.09.2006 wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in einer kleiner Andacht das 10jährige Bestehen des Förderkreises begangen und anschließend die Förderkreislinde auf dem Kirchplatz gepflanzt. Früher stand auf dem Kirchplatz eine sehr alte Linde.
Die Förderkreislinde soll ein sichtbares Zeichen für den Neuanfang und Gottes Segen sein.

 

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Landrat Dr. Burkhard Schröder pflanzt die Förderkreislinde


Obwohl viele ältere Mitglieder des Förderkreises Jahr für Jahr starben, kamen immer Menschen dazu, die das Vorhaben unterstützten.
Es konnten der Bundesaußenminister und spätere Bundespräsident Dr. Frank Walter Steinmeier, die Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Manfred Stolpe und Matthias Platzeck dafür gewonnen werden, der Kabarettist und gebürtige Rathenower, Wolfgang Gruner, die Bundestagsabgeordneten Dr. Margit Spielmann und Andrea Voßhoff, die Landtagsabgordenten Dieter Dombrowski und Karla Freifrau zu Putlitz und Frank Richter, (Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse), die norwegische Bischöfin Rosemarie Köhn.
Besonders dem Ministerpräsidenten Dr. Manfred Stolpe dankt der Förderkreis für sein stetiges Interesse am Wiederaufbau der Kirche und für seine aktive Unterstützung.
Der Förderkreis benötigt noch 4,8 Millionen €, um die Kirche wieder im alten Glanz zum Lobe Gottes erstrahlen zu lassen.
Ohne Gottes Segen und Beistand wird dieses Werk nicht gelingen, aber wir sind guter Hoffnung, dass nachdem der Turm wieder errichtet werden konnte, auch die folgenden Bauabschnitte zur Beseitigung der Kriegsschäden zügig angegangen werden können.
Die Sterngewölbe im Kirchenschiff konnten 2009 -2010 errichtet werden. Im gleichen Jahr wurde auch das Dach des Kirchenschiffes neu gedeckt.
2011 sind die Kreuzgewölbe in der Marienkapelle wieder aufgebaut werden. Der Förderkreis hat die Gesamtkosen von 40.000,00 € allein getragen. 2011 sind auch im Kirchenschiff neue Glasfenster in Rautenform mit 5 mm dickem Goetheglas eingesetzt worden. Außerdem ist 2011 die Fassade des Kirchenschiff fast vollständig saniert worden, das Dach der Andreaskapelle ist ausgebessert worden und die Andreaskapelle hat ein neues Templerkreuz erhalten. Gleichzeitig begann der Förderkreis eine Aktion zum Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Dafür werden 1,6 Millionen € benötigt. Am 12.02.2010 startete deshalb eine Säulensteinaktion, wobei jeder Spender für einen gespendeten Stein à 5,00 € eine Urkunde erhält. Bis zum 25.11.2017 wurden ganz gezielt dafür 58.000,00 € gespendet.

2016 feierte der Förderkreis sein 20jähriges Bestehen und aus diesem Anlass zeigte der Vorsitzende bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am  15.09.2016  eine Power-Point-Präsentation über den bisherigen Wiederaufbau der Gotischen Basilika in Rathenow. 2015 gab er Förderkreis eine Innenraumkonzeption in Auftrag, weil ohne eine Innenraumkonzeption der Denkmalschutz jeglichen weiteren Wiederaufbau des Gotteshauses blockierte. in sehr mühseligen Verhandlungen erreichte  das Architektenbüro Dr. Krekler eine Einigung mit dem Denkmalschutz und es wurden in der Innenraumkonzeption die weiteren Baumaßnahmen beschreiben und eine Kostenschätzung vorgenommen. Die Kosten der Innenraumkonzeption beliefen sich auf 25.000,00 €,  die er Förderkreis bezahlte. Er erhielt dabei vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidtke (SPD) 5000,00 € als Förderung. 2017 gestellte Anträge auf unterstützung des Wiederaufbaus an die Staatsministerin für Kultur Prof. Dr. Monika Grütters und an die Landesregierung in Brandenburg wurden abschlägig beschieden.

Es ging aber  nicht weiter, sodass Kerstin Zink-Zimmermann und Dr. Heinz-Walter Knackmuß am 17.08.2017 zum Staatssekretär Martin Gorholt (SPD) nach Berlin fuhren und ihn um Rat baten.

 

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Förderkreis bei Staatssekretär Martin Gorholt (17.08.2018)

 

 

Der Staatssekretär schlug vor, die Bundestagsabgeordnete wie Dagmar Ziegler (SPD), Johannes Kahrs (SPD) und Dr. Dietlind Tiemann (CDU) zu einem Besuch in die Kirche einzuladen, denn ohne Förderung durch den Bund würde es nicht weitergehen. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs aus Hamburg wäre der Finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und besonders wichtig. 2018 lud ich die mir bekannten Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler und Dr. Dietlind Tiemann zu einer Besichtigung der Kirche ein und führte sie durch das Gotteshaus.

 

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SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler (18.06.2018)

 

Beide waren begeistert und versprachen den Wiederaufbau zu unterstützen. Den Johannes Kahrs hatte ich ganz vergessen und dachte, was soll ein Hamburger Abgeordneter bei uns in Rathenow bewirken? Aber Dagmar Ziegler war hartnäckig und sagte:“ Der Finanzplan in der Innenraumkonzeption von 2015 ist zu alt. Wir brauchen aktuelle Zahlen auch mit der Option bis 2020, denn die Preise steigen für Bauleistungen.“ Der Architekt lieferte sofort die aktuellen Zahlen und Dagmar Ziegler rief an und sagte, sie wolle die Kirche noch einmal besuchen und zwar mit Johannes Kahrs. Sei kämen mit dem Zug um 10:00 Uhr in Rathenow an und müssten um 11:00 Uhr wieder abfahren. „Das ist ja schön,“ sagte ich, „da holen wir Sie vom Bahnhof ab.“ „Keinesfalls, wir möchten eine Taxe haben, denn wir haben noch Details zu besprechen. Nennen Sie uns eine Taxi-unternehmen in Rathenow.“ „Haben Sie denn nicht eine Stunde lang im Zug Zeit alles zu besprechen?“ „Ja, ja, aber das reicht uns nicht.“ Also rief ich bei Taxi-Meier an und sagte: „Da kommen Großkopferte aus Berlin um 10:00 Uhr am Bahnhof an. Schicken Sie mal ein Großraumtaxi, denn die kommen immer mit Tross und um 11:00 Uhr müssten sie wieder am Bahnhof sein.“ Um 10:10 Uhr stand das Großraumtaxi vor der Kirche und Johannes Kahrs sagte, er müsse erst einmal auf´s Klo. Dann ging es geschwind in die Kirche und ich erklärte ihm das weltberühmte „Rathenower Toleranzfenster“ und den Marienaltar und fragte: „Auf den Turm wollen Sie aber nicht oder?“ „Doch.“ Pfarrer Andreas Buchholz führte den Gast in Windeseile auf den Turm und dann ging es ins Gemeindebüro zu einer kurzen Beratung.

 

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SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs (10.09.2018)

 

Johannes Kahrs sagte: „Sie müssen sich überlegen, was Sie wollen? Sie bekommen nur einmal was von der Bundesregierung. Dann ist 30 Jahre Ruhe. Haben Sie noch was zu bauen auf dem Friedhof oder so?“ „Nein,“ sagte ich, „die Auferstehungskirche ist 2015 wiederaufgebaut worden. Aber da wäre noch die Nachschnitzung der Barocken Kanzel. Die könnten wir mitaufnehmen. Das wären ungefähr 1 Million Euro.“ „Kommt gar nicht in Frage,“ meinte Pfarrer Andreas Buchholz, „wir brauchen ja nicht zwei Kanzeln.“ „Ja,“ aber die Kanzel ist doch ein einmaliges Kunstwerk und gehört einfach in die Kirche,“ erwiderte ich. „Nein sagte Pfarrer Andreas Buchholz, „aber wir haben noch ein Gemeindezentrum neben der Kirche für 1,2 Mio. € auf dem Plan.“ „Na, ja“, sagte Johannes Kahrs, „dann kriegen Sie eben das Gemeindezentrum, aber nur wenn Sie die Barocke Kanzel auch nachschnitzen lassen.“ Auch Johannes Kahrs war von der Sankt-Marien-Andreas-Kirche begeistert und versprach, den Wiederaufbau zu unterstützen. Um 10:45 Uhr stand das Großraumtaxi wieder vor der Tür und chauffierte die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten und Sonja Eichwede nach herzlicher Verabschiedung wieder zum Bahnhof.

 

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von links: Olaf Enders, Eva-Maria Urban, Dagmar Ziegler,
Wolfgang Krüger, Johannes Kahrs, Viola Knackmuß.,
Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Katja Poschmann, Pfarrer Andreas Buchholz
10.09.2018

 

 

 

 

 

 

 

„Was für eine Beratung?“, sagten Pfarrer Andreas Buchholz, Eva-Maria Urban, Wolfgang Krüger, Olaf Enders, meine Frau Viola und ich und schüttelten die Köpfe. Unglaublich, aber vielleicht doch Gottes Segen? Und nun ging es weiter. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler erbat ein neues Finanzierungskonzept, denn sie wollte mit der Landesregierung verhandeln, um die Komplementärfinanzierung des Bundes durch das Land Brandenburg zu erreichen. In das Finanzierungskonzept wurden natürlich die über 400.000,00 € gleich mit eingerechnet, die der Förderkreis bis 2018 erneut gesammelt hatte. Das Konzept sah dann ca. 7,5 Mio. € für den gesamten Wiederaufbau vor: Kreuzgewölbe im Chor (1,7 Mio. €), Heizung und Fußboden im Schiff (0,7 Mio. €), Emporen (0,7 Mio. €), Orgel (0,83 Mio. €), Gemeindezentrum (0,96 Mio. €), Planung 1,4 Mio. € und Mehrwertsteuer (1,2 Mio. €). Am 08.11.2018 teilte uns die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler mit, dass bei den Haushaltsberatungen 3,75 Mio. € in den Bundeshaushalt für die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow eingestellt wurden. Das sind 50 % der benötigten Gesamtsumme. Es sollen jetzt Verhandlungen mit der Landesregierung von Brandenburg beginnen, damit eine Komplementärfinanzierung erfolgen kann. Damit wurde jetzt von den beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler und Johannes Kahrs die Möglichkeit eröffnet, 73 Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow zum Lobe Gottes wiederaufzubauen. Gottes Wege sind wunderbar und anders, als wir Menschen es vorhersehen können. Herzlichen Dank an die beiden engagierten SPD-Bundestagsabgeordneten.

Die Freude in der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde ist groß. Wie es im Brief des Paulus an die Philipper im vierten Kapitel heißt: „Freuet Euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet Euch! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.“

 

 


 

 

 

 

Dr. Heinz-Walter Knackmuß
Röntgenstr. 13
14712 Rathenow
Tel:03385-5200224
Handy:0179-2670245
E-Mail:
www.rathenow-kirchen.de

Spenden werden erbeten:
Förderkreis
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Swift-Code: GENODEF1RN1
bei der Volksbank Rathenow e.G.

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